Location – Schloss Wolfpassing

Das denkmalgeschützte Schloss Wolfpassing  befindet sich am östlichen Ortsrand der Gemeinde.

Im 12. Jahrhundert wurden erstmals die Herren von Wolfpassing genannt und der Name „Wolfpassing“ scheint 1230 als „Wolfpazing“ im Verzeichnis der Besitzungen der babenbergischen Landesfürsten erstmals urkundlich auf. Das Schloss, ehemals Eigentum der Wolfstein, war zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert meist im Besitz der Auersperg, die im benachbarten Schloss Ernegg ihren Stammsitz bis heute haben.

1723 kaufte Leopold Karl Graf Zinsendorf das Anwesen, von dessen Familie es später wieder an die Auersperg kam. Als Glück erwies sich die Heirat einer Auersperg-Tochter mit dem französischen General Karl Freiherr von Jaquinot, wodurch das Gebäude und seine Besitzer während der Franzosenkriege keine Schäden erlitten. Als Kaiser Franz I. 1834 einige Auersperg-Schlösser für den k. k. Patrimonalfonds ankaufte, war auch Wolfpassing darunter. Nach temporärer Nutzung durch das Verteidigungsministerium kam Wolfpassing 1918 an das Landwirtschaftsministerium, das bis 1924 hier das geflüchtete Lipizzanergestüt untergebracht hatte.

Von 1929 bis 2007 wurde das Areal als Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt für die Milchwirtschaft genutzt. Bis 2013 war im Schloss die Lernwelt Wolfpassing, eine katholische Bildungseinrichtung, untergebracht. Das heutige Erscheinungsbild erhielt Schloss Wolfpassing auf jeden Fall durch Umbauten in der Mitte des 18. Jahrhunderts durch Graf Ferdinand Auersperg.

Es ist ein stattlicher barocker Vierflügelbau mit fünfgeschossigen runden Ecktürmen und spitzen Kegeldächern, einer barocken Kapelle und dem wunderschönen zweigeschossigen Arkadenhof in dem nun der Theatersommer stattfindet.

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